Pastoraler Raum Marsberg

Herzlich Willkommen! Hier finden Sie Informationen von den 17 katholischen Kirchengemeinden im Stadtgebiet Marsberg.

Informationen zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs

Die Ergebnisse der Studie bewegen Menschen auf unterschiedliche Weise. Deshalb bietet das Erzbistum Paderborn vielfältige Informations- und Dialogformate an.

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Der Bistumsprozess im Pastoralen Raum Marsberg

Hier über diesen Link www.katholisch-marsberg.de/bistumsprozess/ gelangen Sie auf die Themenseite zum Bistumsprozess im Pastoralen Raum Marsberg. Dort werden aktuelle Informationen, unter anderem zum Stammtisch Zukunft eingestellt.

Rückblick

Bei bestem Wetter machten sich die Sternsinger des Pastoralen Raumes Marsberg auf den Weg nach Köln. Als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz rund um den Dreikönigstag wartete ein Programm voller Staunen, Segen und sportlicher Höchstleistungen. Der Tag begann mit dem Wahrzeichen der Stadt: dem Kölner Dom. Schon beim Betreten des riesigen Innenraums wurden die Augen der Kinder groß, besonders, als sie vor der monumentalen Christopherus-Statue standen. Die bunten Glasfenster tauchten das Kirchenschiff in ein fast magisches Licht und sorgten für eine ganz besondere Atmosphäre. Die Kinder durften auch den Dreikönigsstein berühren – ein ganz besonderer Moment. Ein seltenes Privileg, was nicht allen Besuchergruppen gewährt wird: Sie durften direkt zum Dreikönigsschrein: Dort feierten sie eine feierliche kleine Andacht und stimmten gemeinsam ihr Sternsingerlied an. Ein schöner Moment, der die Verbindung zwischen ihrer eigenen Aktion und den Heiligen Drei Königen spürbar machte. Nach einer Stärkung beim gemeinsamen Mittagessen in der Innenstadt ging es sportlich weiter. Das Deutsche Sport & Olympia Museum direkt am Rhein bot den perfekten Kontrast zum Vormittag. Neben Einblicken in die Sportgeschichte durften die Kinder zahlreiche Geräte selbst ausprobieren. Das absolute Highlight wartete jedoch ganz oben: Auf den Kunstrasenplätzen auf dem Museumsdach konnten sich alle beim Fußball und Basketball richtig auspowern. Während die Kinder dem Ball hinterherjagten, genossen die erwachsenen Begleiter bei strahlendem Sonnenschein ein Getränk an der Rheinpromenade und ließen den Blick über den Fluss schweifen. Am Abend kehrten alle – zwar müde von den vielen Eindrücken, aber gesund, munter und überglücklich – nach Hause zurück. Ein beeindruckender Tag, der noch lange in Erinnerung bleiben wird und ein herzliches Dankeschön an alle ist, die die Welt als Sternsinger ein Stückchen besser machen.

„Tiefer sehen, weiter gehen“: Ein Abend, der den Blick schärfte

In einer Welt, die sich immer schneller dreht und oft nur aus flüchtigen Momentaufnahmen auf dem Smartphone-Display zu bestehen scheint, hielten zahlreiche Jugendliche und Erwachsene des Pastoralen Raumes Marsberg und darüber hinaus am vergangenen Freitag inne. Unter dem Leitwort „dahinter. Tiefer sehen, weiter gehen“ lud die Kolpingsfamilie Giershagen zum diesjährigen ökumenischen Jugendkreuzweg ein, die gewohnten Pfade des Alltags zu verlassen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen. Besonders erfreulich war, dass die Einladung an der Landesgrenze nicht Halt machte und 20 Vor-Konfirmanden mit ihrer Pfarrerin aus Diemelstadt teilnahmen. Der Auftakt fand um 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche in Giershagen statt. Doch statt einer klassischen Andacht in Kirchenbänken erwartete die Teilnehmer ein Weg durch und um den Ort, der die Stationen des Kreuzweges in die heutige Lebenswelt übersetzte. Das zentrale Thema: Was verbirgt sich hinter der Fassade? Oft scheint im Alltag alles normal – wir lachen, wir reden, wir funktionieren. Doch der Kreuzweg ermutigte dazu, nicht an der Oberfläche stehen zu bleiben, sondern ehrlich hinzusehen – auf das eigene Leben, auf die Mitmenschen und auf Gott. An jedem Halt wurden die Teilnehmer eingeladen, einen Moment Inne zu halten oder in kurzen Impulsen darüber nachzudenken, wo im eigenen Leben ein „Perspektivwechsel“ nötig ist. Der rund anderthalbstündige Kreuzweg machte deutlich, dass der Leidensweg Jesu auch heute noch Antworten auf moderne Fragen nach Leid, Hoffnung und Neuanfang liefert. Im hinteren Teil des Gotteshauses kamen die Teilnehmer nach dem Kreuzweg zu einem gemütlichen Ausklang zusammen. Bei Gesprächen und Snacks wurde der Abend reflektiert, wobei deutlich wurde: Wer tiefer sieht, geht am Ende gestärkt weiter in seinen Alltag zurück.

Mit dem thematischen Schwerpunkt „Aufbrechen, Aufblühen, Auferstehen“ bot ein besonderer Abend in der Erlebniskirche eine Auszeit vom Alltag. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um bei Musik, Gebeten und kreativen Stationen den Frühling in der Seele zu spüren und neue Kraft zu tanken. Oft stecken Menschen im Trott von Sorgen und Routinen fest und wissen nicht, wie sie daraus kommen sollen. Der Abend, gestaltet als „Kurztrip für die Seele“, bot einen bewussten Gegenentwurf zum stressigen Alltag. Die Veranstaltung ermutigte dazu, den „Staub des Winters“ abzuschütteln und aktiv in ein „Aufblühen“ zu investieren, ganz im Sinne des Mottos: „Brich auf, blühe auf, steh auf!“ Nach einer kleinen Andacht, in der wahrhaft der Winterdreck vom Körper geschüttelt wurde, konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Stationen das Thema praktisch umsetzen. Neben dem Bemalen von Tontöpfen, Gestalten von Buchsbaum-Kreuzen und der Aktion „Freundschaften aufleben zu lassen“ gab es die Möglichkeit, Sorgen bei dem „Sorgenfresser“ abzuladen, ein Baum wachsen zu lassen und den Frühjahrsputz für die Seele zu bedenken. Besonders berührend waren die Stationen „Winterdreck von den Händen abwaschen“ und die Möglichkeit zum Einzelsegen durch Dr. Peter Jochem aus Hardehausen und Rita Rasche aus Meerhof. Nach einem geistigen Abschluss war im hinteren Teil der Kirche noch die Möglichkeit zum Austausch und Feedback. Durch ein großartiges Buffet mit essbaren Blumen, Datteln, Feigen, Pflaumen, Dipp, Frühlingsbrot und vielem mehr kam der Frühling auch kulinarisch nicht zu kurz. Der Abend zeigte, dass die Hoffnung auf die Auferstehung nach dem Tod nie verloren gehen sollte und bereits in kleinen Momenten ein Neubeginn im Hier und Jetzt erfahrbar ist.